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1.Stadtmarketing Symposium

Verantwortung übernehmen - Attraktivität erhalten
Der Einfluß der Sicherheit auf das Image einer Stadt

Nach den Ereignissen der Silvesternacht, die sicher kein spezifisches Kölner Phänomen waren und sind, konzentrierte sich die nationale und internationale Berichterstattung zu Sicherheitsfragen und vielen Begleitaspekten von sexuellen Übergriffen bis zum Thema Flüchtlinge in gewissem Umfang auf Köln. Betroffen sind aber viele weitere Städte und Gemeinden bundesweit.

Als Interessenvertretung der Kölner Privatwirtschaft hat STADTMARKETING KÖLN e.V. die Initiative ergriffen, dem damit verbundenen massiven Reputationsverlust für die deutschen Städte insgesamt entgegenzuwirken.

„Wir sind der Überzeugung, dass wir diese Aufgabe nur in enger Abstimmung mit weiteren bereits betroffenen Städten und mit Metropolen ähnlicher Strukturen und Herausforderungen bewältigen können.“, sagt Helmut Schmidt, Vorstandsvorsitzender von STADTMARKETING KÖLN.

Am 8. März 2016 trafen sich in Köln die Stadtmarketing- und Tourismus-Gesellschaften großer bzw. besonders betroffener deutscher Städte. Teilnehmer aus Berlin, Bielefeld, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart haben einen Tag intensiv Erfahrungen ausgetauscht und sich möglichen Maßnahmen und Lösungen gewidmet.

Thema des 1. Stadtmarketing-Symposiums: „Verantwortung übernehmen, Attraktivität erhalten - der Einfluß der Sicherheit auf das Image einer Stadt“

Schmidt: „Wir sind stolz als STADTMARKETING KÖLN, dass so viele Gesellschaften der Städte dieser Einladung gefolgt sind, nachdem wir als einzige Organisation und Stadt auf diese Ereignisse reagiert und die Initiative ergriffen haben. Allen Teilnehmern war bewußt, dass die Herausforderungen und Umsetzungen individuell auf die Gegebenheiten und Strukturen einer jeden Stadt umzusetzen sind.“

Als Konsenz wurden vier Kernbotschaften verabschiedet:

1. Identitätsstiftende Nutzung des öffentlichen Raums mit Transparenz der dazugehörigen Spielregeln
Höhere Präsenz und Sichtbarkeit von Ordnungskräften und Polizei im Straßenbild,
Konsequentes und schnelles Durchsetzen des geltenden Rechts

2. Bürgerschaftliches Engagement und Verantwortung
Stadtmarketing als Mittler und Multiplikator zwischen den unterschiedlichen Interessen von Stadt und Bürgern
Fördern des bürgerschaftlichen Engagements

3. Stadtmarketing- und Tourismus-Gesellschaften geben Impulse an den Deutschen Städtetag, dem eine übergeordnete Rolle zukommt

4. Aufbau/Intensivierung von Städtekooperationen und Koordination der Maßnahmen sowie regelmäßiger (halbjährlicher) Austausch

Konkret wurden folgende Maßnahmen verabschiedet:

• Treffen zum 2. Stadtmarketing-Symposium im September 2016, um über die ersten Erfahrungen und Ergebnisse zu diskutieren und mögliche Interventionen für die Herausforderungen der bevorstehenden Ereignisse am Jahresende festzulegen.

• STADTMARKETING KÖLN wird diese Botschaften bis September in das Netzwerk der privaten Wirtschaft und der Bürgerschaft geben und sie außerdem intensiv mit der Polizei, der Stadt und der Politik diskutieren.

• Die Teilnehmern des Symposiums legen dem Deutschen Städtetag zu seiner Herbsttagung einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog vor.

Ziel ist es, nun auch in Köln möglichst viele relevante Institutionen an einen Tisch zu holen, um gemeinsam entsprechende Maßnahmen zu formulieren und umzusetzen.

Die Teilnehmer des Symposiums äußerten sich einstimmig positiv zur Kölner Initiative, bedankten sich für das Engagement von STADTMARKETING KÖLN und sind entschlossen, den Austausch weiter fortsetzen.

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