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Damit sich was ändert, muss man was tun!

Die Karnevalssession 2017/2018 wird sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn mit dem Auftakt der Session wurde den Akteuren und Bürgern in der Stadt eine große Aufgaben übertragen, um die Geschehnisse des Elften im Elften nicht zu wiederholen.

Über die Entwicklungen unseres kostbaren Kulturguts wurde im Vorfeld des vergangenen Wochenendes national und international und leider auch bei der heutigen ARD Fernsehübertragung nicht nur positiv berichtet.

Das zeigte dann auch seine Wirkung. Denn das Resümee der Gastronomie fiel eindeutig aus: Die negative nationale und internationale Berichterstattung, kalte Temperaturen und eine Erkältungswelle hatten ihre Auswirkungen auf die Frequenzen in der Stadt und führten in vielen Fällen dazu, dass zahlreiche Kneipen frühzeitig schlossen.

Allerdings kann auch festgehalten werden, dass die Qualität der Außengastronomie dort gewährleistet werden konnte, wo ein großes persönliches Engagement mit wertigen Aufbauten, Securitie, Müllentsorgung und ausreichendem Personal vorhanden war.

Auch wenn die Frequenzen um etwa 30% zurückgegangen sind, zeigt sich die Wirkung des Engagements von Ordnungsbehörden, Verwaltung, Gesellschaft und den Bürgern, die sich ein Stück ihrer Stadt zurückerobert haben. Endlich hatte man den Eindruck, dass genügend Toiletten vorhanden vorgegangen wurde, um das Eigentum von Bürgern, der Kirche und der Stadt zu schützen.

Es sind die vielen kleinen Schritte, die zu der positiven Entwicklung beigetragen haben: Vom erfolgreichen Flaschenverbot über das Regeln der Zugänge zu wichtigen Plätzen und Straßen, die Konsequenz der Wirte, Volltrunkene nicht in Ihre Kneipen zu lassen bis hin zu den vielen stilvoll-fröhlichen Karnevalspartys haben vor allem die Kölner selbst dazu beigetragen, sich den Karneval wieder zurück zu erobern. Auch dank der massiven Präsenz der Ordnungskräfte und akribischer Planung machte die Kölner Altstadt einen sehr gut organisierten Eindruck.

Es ist noch längst nicht alles gut, aber wir sind gemeinsam einen Schritt aus der "et hätt noch immer joot jejange"- Ecke herausgekommen. Köln hat am Wochenende bewiesen, dass es handeln kann.

Jetzt müssen wir uns weiter engagiere: die Kölner Verkehrsbetriebe für einen geordneten ÖPNV, die Abfall Wirtschaftsbetriebe für eine müllfreie Innenstadt, das Ordnungsamt gegen Kurze für Kurze und Glas, die Polizei gegen Randale und Sachbeschädigung, die Wirte für gepflegt Feiernde und die Anwohner für einen lebenswerten Karneval. Wir alles sind gefragt, wir alle müssen einstehen, für das, was uns wichtig ist. Denn auch die Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes hat sich persönlich am vergangenen Mittwoch mit einem Team vom Ordnungsamt eingesetzt und ist von Altstadt-Kneipe zu Altstadt-Kneipe gelaufen, um hierfür zu werben.

So geht das in die richtige Richtung!

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