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Der Kölner Floraball am 11. Juni 2016

Der Kölner Floraball wurde zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres in der Stadt.

Köln wird von vielen Menschen als liebenswert wahrgenommen und bietet mit seiner einzigartigen Geschichte und umfangreichen Kultur einen unschätzbaren Wert, den es für die Zukunft zu erhalten gilt.

Die Schätze der Vergangenheit sind teilweise in Vergessenheit geraten, aber die Erfahrung zeigt uns, dass Geschichte wertvoll und erhaltenswert ist und für die Zukunft bewahrt und modernisiert werden sollte.

Aus einem der ältesten Archive der Welt, dem Historischen Archiv der Stadt Köln haben wir das Gedankengut von Kaiserin Augusta aufgenommen, die vor 152 Jahren den Bau der Kölner Flora unterstützte und ihn mit einem großen gesellschaftlichen Ballabend eröffnete. Damals wurde das Engagement durch die Kölner Bürger maßgeblich aus dem Ehrenamt organisiert und man zeigte damit seine Verbundenheit zur Stadt.

Auch heute sind es ehrenamtliche Bürger, die die Geschichte wieder aufgreifen und für die Zukunft bewahren möchten. Ihnen ist es eine große Herzensangelegenheit, den Kölnern ihre Tradition der Kunst&Kultur aus den vergangenen Jahrhunderten auch heute erlebbar zu machen und für die nächsten Generationen lebendig zu halten.

In diese Philosophie reiht sich die Organisation des Kölner Floraballs, der seine Premiere 2014 mit der Wiedereröffnung der Kölner Flora gefeiert hat ein.

STADTMARKETING KÖLN möchte mit dem Kölner Floraball den Geist von Kaiserin Augusta aufnehmen.

Der Ball hat seinen ganz eigenen Charme und ist deutschlandweit einzigartig. Er bietet den Ballgästen viel Möglichkeit zum Tanzen mit einem hochkarätigen Programm internationaler Spitzenkünstler im wunderschönen Ambiente der Kölner Flora.

Die Schirmherrschaft für den Ball hat die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Christina Kampmann übernommen. Schirmherrin war die Kölner Opernpreis 2016 ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker.

Der Ball wurde mit der Ouvertüre aus der Oper „Carmen“ eröffnet, vorgetragen vom Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter Leitung des Dirigenten Fuad Ibrahimov. Für die jungen Studierenden bietet der Ball eine sehr gute Möglichkeit, ihr im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anzuwenden und einem großen Publikum vorzustellen.

Die Solisten des Landestheaters Innsbruck Anna Romanova und Samuel Maxsted tanzten ein Pas de Deux aus „Gefährliche Liebschaften“ und die A-Formation des Grün-Gold-Club Bremen e.V. der Lateinamerikanischen Tänze tanzten ihre aktuelle Choreografie zur Musik aus „Rocky“.

Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Kölner Opernpreises 2016. Köln hat schon immer große Persönlichkeiten hervorgebracht, die sich mit ihrem Schaffen im künstlerischen Bereich weltweit positioniert haben. So hat unter anderem auch Jaques Offenbach, der sein künstlerisches Wirken von Köln aus in die Welt getragen. Der Kölner Opernpreis soll ebenfalls ein Botschafter für die Kölner Kultur sein und dessen hohes Niveau über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen. Auch in diesem Jahr wurde mit Bo Skovhus ein internationaler Künstler geehrt, der Köln sehr verbunden ist. Der Opernpreisträger trat in Begleitung des Gürzenich-Orchesters Köln auf und dankte damit dem Kölner Publikum für die großartige Ehrung.

Ein weiterer Botschafter für unsere Stadt ist die Kölner Florarose, die anlässlich der Wiedereröffnung der Kölner Flora 2014 gezüchtet und sich inzwischen bereits mehr als 30.000mal weltweit verkauft hat.