Skyline mit Markenzeichen neu

Unser Leitbild

Aus Liebe zur Stadt bündelt STADTMARKETING KÖLN als überparteiliche Interessensvertretung die Kompetenzen aus

Wirtschaft & Handel
Bildung & Wissenschaft
Kunst & Kultur

Unter Einbeziehung von Politik und Verwaltung schaffen wir Rahmenbedingungen zur Steigerung der Attraktivität Kölns zum Nutzen unserer Mitglieder.

Unsere Vision

Köln dauerhaft zu einem attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort weiterentwickeln und damit zu den Top-Ten der begehrtesten Städte Europas gehören.

Unsere Mission

STADTMARKETING KÖLN bringt zusammen, aktiviert und bündelt alle relevanten Kräfte für die Realisierung dieser Vision.

Winterbeleuchtung zum ersten Adventswochenende auf der Hohe Strasse

Zum ersten Adventswochenende 2020 erstrahlt die Hohe Straße nach vielen Jahrzehnten wieder mit einer neuen Winterbeleuchtung. Auf über 100 Meter sind in den vergangenen Wochen 600 Meter Stahlseil, etwa 2.000 Kabelbinder und 36 Straßenüberspannungen mit 864 Leuchtkugeln, eingefasst mit 1.728 halbtransparenten Kugeln, installiert worden. Die Leuchten sind mit hochinnovativer Technik ausgestattet und bilden ein Lichtermeer in der Hohe Straße.

Der offizielle Startschuss wurde durch den Bezirksbürgermeister der Kölner Innenstadt, Andreas Hupke gesetzt, der am Freitag, den 29. November um 17 Uhr die stimmige Beleuchtung einschaltete, die während der kommenden Monate die Besucher in Kölns älteste Handelsstraße locken soll.
Möglich geworden ist dieses wichtige Projekt für die Attraktivierung einer der meist frequentierten Einkaufsstraßen Deutschlands durch das finanzielle Engagement von vier Immobilieneigentümern der Hohe Straße. Die Aachener Grundvermögen, die Imhoff Industrie Holding GmbH, die E.Kayser GbR und eine Privatperson haben die Finanzierung gesichert. Unter der Federführung von STADTMARKETING KÖLN und im Rahmen der Initiative der Mitglieder des Vereins „Kölner Handelslagen“ wurde ein innovatives Gesamtkonzept zur Beleuchtung des Handelsrundlaufes der Innenstadt über Hohe Straße, Schildergasse und Breite Straße in Zusammenarbeit mit dem Stadtraummanagement, dem Stadtplanungs- und Entwicklungsamt sowie Koelnbusiness erarbeitet.

Als Partner für die Konzeption und Umsetzung des Konzeptes stehen MK Illumination, ein weltweit etabliertes Unternehmen für innovative Beleuchtungskonzepte, und die Bonner Techniker von Sign&Shop zur Verfügung.

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Innenstädte und damit auch die Kölner Innenstadt befinden sich derzeit in einem grundsätzlichen Veränderungsprozess, der durch die Corona-Pandemie noch offensichtlicher wird. Sinkende Besucherfrequenzen, stetig steigende Umsätze im Onlinehandel, offensichtliche Leerstände, Bedarfe an kleineren Ladenflächen bzw. neue Immobiliennutzungsmöglichkeiten zeigen die aktuellen Entwicklungen auf. Daraus resultieren allerdings auch viele Chancen, die es zu nutzen gilt und den Immobilieneigentümern kommt dabei eine entscheidende Schlüsselposition zu. So könnte sich zukünftig die Multifunktionalität der Innenstädte mit Wohnen, Arbeiten, Shoppen, Freizeit, Dienstleistung, Bildung sowie Kunst & Kultur auf die Immobilienflächennutzung wegweisend auswirken.

Licht- und Beleuchtungskonzepte werden die Aufenthaltsqualität stärken, denn sie bringen viel Emotionalität und Atmosphäre gerade in der dunklen Jahreszeit in die zentralen Lagen. Deshalb ist es gerade in diesem für den Handel schwierigen Jahr mit seinen wochenlangen Schließungen und den dramatisch wegbrechenden Frequenzen wichtig, im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft und mit dem Ausfall der Weihnachtsmärkte die Neukonzeption der Winterbeleuchtung zu realisieren und weihnachtliche Stimmung umzusetzen. Möglich geworden ist das Projekt auch durch die sehr gute dezernatsübergreifende Zusammenarbeit mit der Kölner Stadtverwaltung. Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „ Ich freue mich sehr, dass diese ausschließlich privatwirtschaftlich finanzierte Beleuchtung auf der Hohe Straße in diesem Jahr realisiert wird und sich damit die Immobilieneigentümer zum Kölner Einzelhandelsstandort bekennen. Für dieses großartige Engagement bedanke ich mich auf das herzlichste und hoffe, dass wir in den nächsten Jahren diese neue Beleuchtung durch die Einkaufsstraßen der Innenstadt weiterführen können.“

Der Einzelhandel befindet sich derzeit in einer der schwierigsten Phasen der vergangenen Jahrzehnte und seit geraumer Zeit wirken sich die Entwicklungen des Handels auf den Immobilienmarkt und somit auf die innerstädtische Aufenthaltsqualität aus. Besonders deutlich wird dies bei Leerständen, die sich in den meisten Fällen negativ auf das Niveau der jeweiligen Umfelder auswirken. Umso erfreulicher, dass sich derzeit die mit der Neukonzeption der Winterbeleuchtung angestrebte qualitative Ausrichtung in der Nachvermietung der Geschäfte wiederspiegeln. Mit _blaenk auf der Schildergasse startet an diesem Wochenende ein innovatives Konzept, das mit vorübergehenden Leerständen in Handelsimmobilien umgehen kann: Das Startup _blaenk | Future of Retail bietet auf Basis modernster Technologien einen Marktplatz für innovative Produkte. Indem das Kundenerlebnis im Vordergrund steht, werden die Kunden im direkten Kontakt für die Artikel begeistert. Die Händler können dabei aus der Ferne die Performance ihrer Verkaufsfläche verfolgen – Retail as a Service. Drei Monate lang werden so im ehemaligen Esprit-Laden Produkte von rund 30 Lifestyle-Marken präsentiert. Auf der Schildergasse 120 zieht als Nachmieter von Kämpgen Snipes ein. Die Eröffnung ist nach dem Umbau für Frühjahr 2021 geplant und auf der Hohe Straße 137 wird nach der Interimsnutzung durch Louis Vuitton, der nach dem Neubau zurück ins Dom Carré zieht, Ralph Lauren, ein Modeunternehmen im Luxussegment, neuer Mieter. Diese Entwicklungen machen Mut für den Handelsstandort Köln und die weiteren Aufgaben der Initiative „Kölner Handelslagen“. Denn gerade in dieser Woche sorgt das Urteil des OVG Münster, dass es keine offenen Sonntage in der Adventszeit geben wird, für erhebliche finanzielle Verluste des stationären Handels, der sich gegenüber dem Onlinehandel behaupten muss. Damit setzt sich Verdi, die einen kleinen Teil der Belegschaften vertreten, gegenüber Mitarbeitern aus dem Handel, die um ihre Arbeitsplätze bangen durch. Gerade in diesem Jahr sind die Anstrengungen aller relevanten Akteure erheblich, um Innenstädte im Weihnachtsgeschäft für die Bürger und Gäste attraktiv zu gestalten und ihnen ein emotionales Innenstadt-Einkaufserlebnis zu bieten.

 

 

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