Auswirkungen von leerstehenden Ladenlokalen auf die Attraktivität der Stadt

Zum aktuellen Zeitpunkt des Lockdowns und damit reduzierten Passantenfrequenzen in der Innenstadt wird besonders deutlich, welche Auswirkungen Leerstände bzw. unverkleidete Baustellen, aber auch Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit auf das Ambiente der Stadt haben.

Bei einem Mieterwechsel ist oftmals bis zur Neuvermietung ein Leerstand oder Umbau zu verzeichnen. Zieht sich die Nachvermietung über einen längeren Zeitraum oder sind Nachmietverträge noch nicht fixiert, kann dieser Zustand teils über viele Monate andauern und ist mit einer unschönen Außenwirkung verbunden.

Der Arbeitskreis Kölner Handelslagen, dem aktiv Immobilienmitglieder der Innenstadt von STADTMARKETING KÖLN mitarbeiten, stellt sich u.a. dieser Thematik. Denn das Bild ist sehr differenziert zu betrachten. Handelsimmobilieneigentümer und private Eigentümer, mit lokaler Ausrichtung haben die Wirkung von Leerständen viel stärker im Blick und sorgen für eine entsprechende Aufwertung. Anders sieht es oftmals bei Erbengemeinschaften, institutionellen Eigentümern, die vom Headoffice agieren  oder Eigentümern, die weiter weg bzw. außerhalb Deutschlands leben, aus. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist oft mühsam, da u.a. Abstimmungsprozesse, direkte Ansprechpartner oder kurzfristiges Denken überwunden werden müssen. STADTMARKETING KÖLN stellt sich dieser Aufgabe, um gemeinsam Lösungen zu finden und das Gesamtbild weiter zu entwickeln. Sollte z.B. kein eigenes Konzept für eine Schaufensterverkleidung vorhanden sein, kann diese über STADTMARKETING KÖLN bezogen werden. Denn sehr leicht zieht eine Häufung von  Leerständen oder Schmuddelecken entsprechende Entwicklungen nach sich und hat damit Auswirkungen auf das gesamte Areal mit seiner Aufenthaltsqualität.

Besonderer Fokus liegt auf den zentralen Punkten der Stadt. Auch wenn sich seit vielen Jahren die Sanierung des Domhotels als Dauerbaustelle am besten Platz der Stadt darstellt, machen die weiteren Entwicklungen in unmittelbarer Nähe große Hoffnung. Denn im Frühjahr beginnen die Arbeiten der Gerchgroup am Laurenz Carrè. Hier ist lokale Verbundenheit einer der wichtigen Schlüsselthemen und diese lokale Ausrichtung ist für uns beispielhaft. Denn den Verantwortlichen ist eine lokale Verwurzelung von Beginn an wichtig. Die Verbundenheit zur Stadt, ihrer Geschichte und ihrem Brauchtum standen von Beginn im Zusammenhang mit dem wertigen zukunftsgewandten Ansatz und zeigt die Wertschätzung und hohe Verbundenheit zum Kölner Standort durch die Entwickler.  Diese Vorgehensweise ist nicht nur beispielhaft, sondern zeigt den respektvollen Umgang, den wir in der gemeinsamen Ausrichtung und aus Liebe zur viertgrößten Stadt Deutschlands benötigen.

Denn immerhin kann Köln nicht nur auf eine große Verbundenheit seiner Bürger zählen, sondern auf die vielen Potenziale der Stadt, die es zu erhalten gibt.

Seitens des Bau- und Wirtschaftsministeriums gibt es auch Förderprogramme zur Zwischenanmietung/-nutzung von Immobilien, die von der Stadt genutzt werden sollten, um die Attraktivität und eine nachhaltige Gestaltung und Bewirtschaftung der frequenzstarken Einkaufsstraßen zu gewährleisten.

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