Aktuelle Coronaschutzverordnung 05.03.21

Die aktuelle Version der Corona-Schutzverordnung ändert kaum etwas an den großen Unsicherheiten für Handel, Gastronomie und Hotellerie sowie die Bürger. Im Gegenteil entsteht das Gefühl, dass die weitere Entwicklung von einem immer komplexeren Mix an Kennzahlen, Maßnahmen und Vorschriften abhängig gemacht wird, der eher dazu angetan ist, Öffnungsszenarien zwar ankündigen, letztlich aber nicht zulassen zu müssen. Damit wird jedwede Planung und ein geschlossenes Handeln für die durch den Lock-down besonders betroffenen Branchen nahezu unmöglich gemacht.

Auch die Bürger sind verunsichert, da die einzelnen Beschlüsse kein plausibles Gesamtvorgehen erkennen lassen.

Dabei akzeptierten noch bis vergangene Woche fast ¾ der Bevölkerung die Maßnahmen der Bundesregierung, die trotz der leicht steigenden bis stagnierenden Inzidenzzahlen – als einzigem Maßstab (!) – immer wieder „nur“ an die erklärten Sicherheitsmaßnahmen, den Sicherheitsabstand und das Einsehen der Bevölkerung zur Voraussetzung für mögliche Öffnung macht. Nun wird signalisiert, dass es trotz großer Vorbehalte von Bundes- und Landesregierung zur Öffnung weiterer Handelszweige über den Lebensmittelhandel hinaus kommen könnte, dies aber nur unter massiven Warnhinweisen und Anforderungen an den Handel, die zu einer weiteren Verunsicherung der Bürger führen dürfte, so dass die so dringend benötigten Impulse für die betroffenen Unternehmen versanden könnten – von den zusätzlich Anforderungen (Terminvereinbarungen für Textilgeschäfte usw.) einmal abgesehen. Die Exekutive schiebt damit Unternehmen und Verbrauchern schon einmal den Schwarzen Peter zu, falls ihre Strategie zur Eindämmung der Strategie sich auch weiterhin als wirkungslos und die Impfkampagne als chaotisch erweist.

Gerade für die Händler und Gastronomie sowie Kultureinrichtungen in der Kölner Innenstadt wären Maßnahmen wichtig, die für alle gleich gut und zu einem gemeinsamen Termin umsetzbar wären, um unter Einhaltung klarer Sicherheitsmaßnahmen wieder Umsatz machen zu können. Und zwar unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es bis heute keine einzige Studie gibt, die belegen würde, dass gerade hier die Ursachen für die Verbreitung der Pandemie gelegen hätten.

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