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Aktuelle Zahlen der Passantenfrequenzen in den Innenstädten

Die aktuellen Zahlen der Passantenfrequenzmessungen 2019 spiegeln deutlich wider, dass sich das Shoppingverhalten der Verbraucher verändert hat: Erstmalig sinken die Besuchsfrequenzen signifikant auf knapp über und in den meisten Fällen sogar unter 10.000 Passanten pro Stunde am einkaufsstärksten Wochentag, dem Samstag. Dieser Trend gilt für alle großen Einkaufsstrassen Deutschlands.

Schaut man sich die Zahlen von Köln detailliert an, wird deutlich, dass die Spitzenplatzierungen im vergangenen Jahrzehnt konstant gehalten werden konnten, und der Standort Köln auch weiterhin höchst attraktiv für anspruchsvolle Handelskonzepte ist. Die Frequenzen lagen 2013 mit 11.900 Passanten pro Stunde auf dem niedrigsten Stand. 2016 erreichten sie mit 16.800 Passanten pro Stunde ihren Spitzenwert. Zwischen 2009 und 2018 besuchten durchschnittlich 13.000 Passanten pro Stunde die Schildergasse. Das heißt für die aktuellen Zahlen, dass Köln mehr als ein Viertel der Frequenzen verloren hat und sich damit der allgemeine bundesweite Trend auch in unserer Stadt widerspiegelt.

Grundsätzlich gilt aber immer noch, dass Ladenflächen vor allem von technikaffinen Storekonzepten nachgefragt werden. Jüngstes Beispiel ist der Dyson Store auf der Hohe Strasse 52. Auch für den Bereich der höher preisigen Sortimente und Luxuslabels ist Köln ein attraktiver Standort, dessen Flächen auch in der Zukunft interessant bleiben werden.

Um den rückläufigen Frequenzen entgegen zu wirken, ist es wichtiger denn je, Köln als Stadtmarke klar zu positionieren, an einer Vision für die Zukunft zu arbeiten, um sich mit einer klaren Alleinstellung von den Nachbarstädten abzuheben. Dabei sind Themen des Stadtbildes, der Mobilität oder des soziales Miteinanders genauso wichtig, wie die der Sicherheit oder Sauberkeit.