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STADTMARKETING KÖLN stellt sich durch seine Mitglieder dem Thema Inklusion

In dieser Woche fand eine erste Veranstaltung zum Thema „Mitarbeiterpotenziale stärker nutzen“ von STADTMARKETING KÖLN mit seinen Mitgliedern statt. Dabei ging es im ersten Schritt darum, wie Menschen mit Handicap in das Berufsleben integriert werden können.

Obwohl so viele Menschen in Deutschland arbeiten wie nie zuvor, sind mehr als eine Million Stellen unbesetzt. Die Unternehmen klagen immer lauter, nennen den Fachkräftemangel ihr allergrößtes Risiko und ächzen unter Mitarbeiternot und mangelnden Bewerbungen auf offene Stellen. Die Gewinnung von fachlich und persönlich qualifizierten Mitarbeitern, die nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen, ist zur zentralen Herausforderung fast jeden Unternehmens geworden.

Damit wird offensichtlich, was seit Jahren prognostiziert wurde, denn zahlreiche offene Stellen bleiben unbesetzt. Sie werden kurz- und mittelfristig auch nicht besetzt werden können, da der Personalmarkt wie leer gefegt erscheint. Deshalb ist es wichtiger denn je, alle Ressourcen der Personalakquise effektiv zu nutzen.

Helmut Schmidt: “Diese Situation haben uns unsere Mitgliedsunternehmen immer wieder geschildert, und deshalb war es uns wichtig aufzuzeigen, wie ungenutzte Potenziale besser zum Tragen kommen können.“ In Zusammenarbeit mit den Alexianern und der Jugendhilfeträgerin Rheinflanke gGmbH gibt es dabei umfangreiche Möglichkeiten, die bisher noch nicht in ihrem vollen Umfang bekannt waren und angewendet werden könnten.

Unsere erste Veranstaltung fand im Hotel Begardenhof, Rodenkirchen statt. Das Hotel gehört zu den Alexianern Köln und beschäftigt zu 50% Menschen, die im normalen Arbeitsleben nur schwer Fuß fassen könnten. Der Hoteldirektor, Marc Roelofs, stellte uns das besondere und seit vielen Jahren erfolgreich erprobte Konzept vor.

Ergänzt wurden die Ausführungen mit ganz konkreten Beispielen und der Möglichkeit, Menschen mit Handicap in Unternehmen zu integrieren von Claudia Cseh-Inklusionsassistentin und Peter Weber, Betriebsstättenleiter der Alexianer. Peter Weber: „ In meiner langjährigen Tätigkeit mit psychisch behinderten Menschen, ist es immer wieder eine große Freude zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, sie wieder in das Berufsleben zu integrieren und ihnen damit einen Großteil der Normalität des Alltags und der Wertschätzung zurück zu geben. Wir haben bei den Alexianern ein umfassendes Fachwissen und mit STADTMARKETING KÖLN ein tolles Netzwerk, um sehr individuell die Fähigkeiten unserer Patienten mit den Möglichkeiten in den Unternehmen abzugleichen.“

Im nächsten Schritt geht es darum, die Bedarfe zu ermitteln und konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, wie das Personalrecruiting aufgesetzt werden kann. Im intensiven Austausch der Mitglieder untereinander wurde diskutiert, welche geeigneten Maßnahmen in welcher Konstellation geeignet sind.

Nach den Sommerferien wird die Rheinflanke gGmbH auf ihre Möglichkeiten hinweisen, wie Jugendliche langfristig an Unternehmensausrichtungen und entsprechende Berufe herangeführt und vermittelt werden können.