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Niederlegung des Amtes von Werner Spinner

Der 1. FC ist nicht nur ein hoch emotionaler Fussballclub und damit auch deutschlandweit bekannt und gefeiert, er ist vor allem eine Marke für die Stadt Köln.

Die in dieser Woche bekannt gewordenen Ränkespiele mit der Entscheidung, dass der Vorstandsvorsitzende Werner Spinner in all den Intrigen seinen Job niederlegte, tun der Marke und somit Köln nicht gut. Ganz im Gegenteil, sie befeuern die in letzter Zeit immer wieder über die Stadt hinausgehenden Diskussionen um Personalien im negativen Sinne.

Aus Sicht von STADTMARKETING KÖLN ist es schade, dass ein Mensch, der den FC in einer sehr schwierigen Situation übernommen, stabilisiert und dem Mitgliederrat so viel Freiheit eingeräumt hat, nun auf diese Art und Weise aus dem Amt gedrängt wurde. Sicherlich werden Toppositionen immer wieder angegriffen, aber es stellt sich doch die Frage, dass in einem Sportclub auf der Basis einer sportlich fairen Art und Weise die Zusammenarbeit erfolgen sollte. Gerade dem Sport kommt eine große Bedeutung im Miteinander zu, denn Fairplay sollte hier die Basis allen Handelns sein. Und dies bezieht alle Verantwortlichen, vom Vorstand über die Geschäftsführung bis hin zum Mitgliederbeirat ein. Alle hätten so viel Charakterstärke zeigen müssen, Herrn Spinner bis September in seinem Amt zu unterstützen und bis dahin die Weiterentwicklung des Vereins mit vereinten Kräften voranzutreiben.

Wir sollten alle Herrn Spinner großen Respekt vor seinen Verdiensten, den Verein in ruhiges Fahrwasser geführt zu haben, zollen und ihm mit Würde und Respekt für seine großartige Arbeit danken.